Aktionstag in der Grundschule Appenheim am 11.05.2009 zur Belebung einer bewegten Pausenspielkultur
Der Schulärztliche Dienst der Kreisverwaltung Mainz-Bingen veranstaltete in Kooperation mit dem Adipositasnetzwerk RLP e.V. und dem Rheinhessischen Turnerbund in der Grundschule Appenheim einen Aktionstag zur Belebung einer bewegten Pausenspielkultur als Baustein zur bewussten Gesundheitserziehung.
Mit alten und neuen Bewegungsspielideen sollen die Schülerinnen und Schüler Anregungen erhalten, ihre Schulhofpause bewegungsreicher zu gestalten. Bei der Vorstellung verschiedenster einfacher Spielarten und deren Erprobung hatten die Kinder sichtlich viel Spaß.
Heutige Kinder beherrschen nur noch fünf bis sechs Spiele im Freien, während den Kindern in Deutschland vor 100 Jahren noch insgesamt 100 verschiedene Spiele draußen bekannt waren. Ziel ist es, Schülern und Lehrern Möglichkeiten aufzuzeigen, die Schulpausen mit wenig Aufwand und wenig Materialien bewegungsreich zu gestalten und Strategien zu entwickeln, damit Kinder selbst erfinderisch werden können.
Den Kindern wurden Spiele vorgestellt, die keine Geräte benötigen, wie z.B. Obstsalat oder Lockenblinzeln. Erwachsene können sich noch gut an „Himmel und Hölle“ oder „Plumsack“ erinnern. Nun sind unseren Kindern diese Spiele auch wieder bekannt.
Dipl. Sportlehrerin Steffi Irirohn vom Rheinhessischen Turnerbund, begleitet von Herrn Daniel Herz, nahm sich den ganzen Vormittag Zeit, in allen Klassenstufen eine Vielzahl von Spielen vorzustellen.
Frau Dr. von der Weiden und Frau Lewerenz, vom Schulärztlichen Dienst, sowie Frau Müller, Beigeordnete der Kreisverwaltung, unterstützen diesen Aktionstag vor Ort.
Projet "Fit durch Bewegung".
Gemeinsame Wanderung mit Frau Sack,nach Nieder-Hilbersheim
im September
Ernstfall geprobt
Der Samstag, der 26.09.09 war ein außergewöhnlicher und aufregender Tag in der Grundschule Appenheim. Gegen 10 Uhr wurde ein Alarm ausgelöst. Schnell eilten die Feuerwehren aus Ober-, Nieder-Hilbersheim und Appenheim heran. Leider wurde beim Räumen des Gebäudes klar, dass die beiden vierten Klassen sich nicht in Sicherheit bringen konnten. Sie mussten aus dem „verrauchten Haus“ geborgen werden. Die Klasse 4a konnte von den Hilfskräften mit Atemschutzmasken über den Notausgang im Tiefgeschoss ins Freie gebracht werden. Die Klasse 4b wurde mit Seilen gesichert und musste aus dem ersten Stock über eine Leiter nach außen gelangen. (Bild) Die Schulleiterin Irmtraud Stephan dankte zuletzt allen beteiligten Wehren für ihren Einsatz. Im Notfall ist eine solche Übung sicherlich für alle Beteiligten als Erfahrungsschatz sehr hilfreich.